Einbrecher suchen den Weg mit dem geringsten Widerstand, und das ist oft ein Fenster. Je länger ein Einstieg dauert und je mehr er Lärm macht, desto unattraktiver wird er. Diese acht Tipps zeigen, was Dein Zuhause schwerer angreifbar macht – von der Technik bis zum Alltag.
Ist eine Fenster überhaupt „einbrauchsicher”?
Absolut sicher ist kein Fenster. Es kann aber einbruchhemmend sein: Es hält Angriffe auf und kostet Einbrecher Zeit. Genau darauf zielen die folgenden Tipps.
So gehen Einbrecher bei Fenstern vor
Typisch ist das Aufhebeln mit einem Schraubendreher oder Brecheisen an der Fensterfuge. Gekippte Fenster sind keine gesicherten Fenster, sie lassen sich in Sekunden öffnen. Besonders gefährdet sind schlecht einsehbare Fenster im Erdgeschoss, am Gartenzugang oder über Anbauten.
Die Technik: Darauf kommt es beim Fenster an
Umlaufende Verriegelung: Pilzzapfen greifen an vielen Punkten in Sicherheitsschließstücke im Rahmen und halten den Flügel rundum fest. Ein einzelner Riegel lässt sich leichter aufhebeln. Bei HÖHBAUER gehört das zu protectHome.
Anbohrschutz am Beschlag: Gehärtetes Stahlblech schützt die Beschlagteile vor dem Anbohren. Auch das ist Teil von HÖHBAUER protectHome.
Griff mit Sperr-Mechanismus: Der Griff ist die Stelle, an der Du jeden Tag Hand anlegst und an der ein Fenster Sicherheit gewinnen oder verlieren kann. Bei HÖHBAUER protectHome sorgt die Secustik Griff-Olive mit patentiertem Sperr-Mechanismus dafür.
Sicherheitsverglasung: Verbundsicherheitsglas (z.B. P4A) hält Schlägen länger stand als normales Isolierglas. Besonders wichtig bei bodentiefen Elementen und Terrassentüren.
Fachgerechter Einbau: auch das beste Fenster ist nur so sicher wie seine Verankerung im Mauerwerk. Der Einbau gehört zur Sicherheit dazu.
Fenster von innen und außen sichern: Das hilft im Alltag.
Schließe Fenster vollständig und dreh den Griff, auch bei kurzer Abwesenheit. Kippstellung gilt nicht als gesichert.
Behalte Fenster im Erdgeschoss, zum Garten und zu Anbauten besonders im Blick.
Lagere keine Kletterhilfen wie Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel an der Hauswand. Schneide Hecken und Büsche so, dass Fenster einsehbar bleiben.
Nutze Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder. Bei Abwesenheit sorgt eine Zeitschaltuhr für Licht.
Wirb nicht mit Abwesenheit: Lass den Briefkasten leeren und poste Urlaub nicht öffentlich.
Smart Home: Sicherheit durch Überblick
Smart Home dient als Ergänzung zur Sicherheit. Es ersetzt keine solide Technik am Fenster, hilft aber im Alltag:
Öffnungsüberwachung: Das System zeigt Dir, welche Fenster offen sind, und meldet verdächtige Bewegungen.
Anwesenheitssimulation: Rollläden und Beschattung fahren automatisch, als wäre jemand zu Hause.
Haustür: Zugang per Fingerabdruck, NFC oder Code. Verlorene Schlüssel gibt es nicht mehr, Zugangsrechte vergibst Du einzeln. Per App öffnest Du die Tür auch aus der Ferne.
Zentral gesteuert: Über die Loxone-Steuerung laufen Fenster, Tür und Beschattung zusammen. Die Daten bleiben dabei lokal gespeichert.
Mehr dazu findest Du auf unserer Seite zu Smart Home.
Checkliste zum Abhaken
Ist das Fenster geschlossen und der Griff gedreht, nicht nur gekippt?
Sind alle Fenster im Erdgeschoss und zum Garten gesichert?
Liegen keine Kletterhilfen an der Hauswand?
Brennt bei Abwesenheit ein Licht, oder läuft die Beschattung?
Hast Du auch Terrassentüren, Kellerfenster und Nebeneingänge im Blick?
Sicherheit von Anfang an: Fenster mit HÖHBAUER protectHome
Wenn Du neue Fenster planst, bekommst Du Sicherheit gleich mit: Mit HÖHBAUER protectHome bekommst du Sicherheit als Standard bei allen Fenstersystemen, ohne Aufpreis. Wie das Paket aufgebaut ist und wie sich ein individuelles Sicherheitskonzept umsetzen lässt, kannst Du hier nachlesen.