Welche Fenster passen zu meinem Eigenheim?

Welche Fenster passen zu deinem Haus? Das ist eine der Entscheidungen, die man beim Bauen oder Sanieren am seltensten korrigiert. Fenster bleiben 30 Jahre und länger. Sie prägen die Fassade, bestimmen mit, wie warm, hell und ruhig es drinnen ist, und sie entscheiden, wie gut dein Haus gegen Einbruch geschützt ist. Dieser Ratgeber führt dich Schritt für Schritt durch die Entscheidung: vom Stil deines Hauses über Material, Verglasung und Einbau bis zur Farbe. Am Ende findest du eine Checkliste für das Beratungsgespräch. 

Modernes Einfamilienhaus mit Kunststoff-Fenstern in verschiedenen Formen.

Mit fünf Fragen zur Entscheidung

Bevor du Prospekte vergleichst, beantworte die folgenden fünf Fragen. Sie grenzen die Auswahl schnell ein. 

  1. Wie ist der Stil deines Hauses?
    Fassade, Dachform und Umgebung bestimmen, welche Rahmenbreite, Farbe und Unterteilung stimmig wirkt.

  2. Wie viel Pflege willst du leisten?
    Kunststoff und Alu-Außenseiten brauchen kaum Pflege, Holz regelmäßige. Beides ist in Ordnung, wenn du vorher weißt, worauf du dich einlässt.

  3. Was soll das Fenster leisten?
    Wärme sparen, Lärm abhalten, Einbrecher stoppen oder viel Licht hereinlassen? Man kann nicht alles maximieren, aber gewichten.

  4. Wie lange bleibst du im Haus?
    Wer Jahrzehnte bleibt, rechnet anders als jemand, der in zehn Jahren verkaufen will. Hochwertige Verglasung und Material amortisieren sich über die Zeit. 

  5. Neubau oder Bestand?
    Im Neubau planst du frei. Im Bestand müssen Fenster zu vorhandenen Öffnungen, Laibungen und oft zu einem Denkmal- oder Ortsbild passen.

Welche Fenster passen zu meinem Haus? Stil und Architektur

Fenster sind wie die Augen eines Hauses. Sie sind Teil der Fassade, und wer Material, Rahmen und Unterteilung klug wählt, gibt dem Haus Charakter. Orientiere dich am Gebäudestil:

  • Modern und puristisch (Kubus, Flachdach, Putzfassade): schlanke Rahmen, große Glasflächen, wenige oder keine Sproßen. Kunststoff-Alu und Holz-Alu in kräftigen Farben setzen hier Kontraste. Dezente Fenster in der Fassadenfarbe wirken ruhig. 

  • Klassisch und traditionell (Satteldach, Putz, Klinker): zweiflügelige Fenster mit ausgewogenen Proportionen. Weiß ist ein Klassiker, Holz oder Holzdekor ergänzt. Sprossen können eine Gliederung geben. 

  • Landhaus und Fachwerk: Holzoptik, Sprossen und eine feinere Unterteilung passen zum Charakter. Holz oder Holz-Alu liegen nahe. 

  • Haus mit Holzfassade: Hier kommt man an Holzfenstern fast nicht vorbei, weil sie Fassade und Fenster zu einer Einheit machen. Holz-Alu ist eine Alternative, wenn die Außenseite pflegeleichter sein soll. 

  • Altbau und Bestand: Teilung, Proportion und Rahmenstärke des Originals sind Maßstab. Gerade in Ortskernen oder bei Denkmalschutz sind die Vorgaben der Gemeinde oder Behörde zu prüfen.

Zwei Tipps vorab: Wähle ein Fensterkonzept für das ganze Haus. Gemischte Formen und Farben wirken schnell unruhig. Und: Du kannst bewusst Akzente setzen, etwa mit einem großen Festverglasungselement zum Garten oder einem halbrunden Fenster über der Haustür, das den Blick auf den Eingang lenkt. 

HÖHBAUER bietet Holz-Fenster, Kunststoff-Fenster, Holz-Alu-Fenster und Kunststoff-Alu-Fenster an.

Welche Fenster brauche ich im Neubau, welche in der Sanierung?

Welche Fenster im Neubau?

Im Neubau hast du den größten Spielraum, und der beste Zeitpunkt für die Fensterplanung ist möglichst früh: Fenstergröße, Lage und Öffnungsart legen Architekt oder Planer meist schon mit dem Grundriss fest. Danach lassen sich Änderungen nur noch mit Aufwand umsetzen. So gehst du vor: 

  1. Anforderungen klären: Gesetzlich muss ein Neubau die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes erfüllen. Dein Planer oder Energieberater gibt vor, welchen Wärmedämmwert (Uw) die Fenster mindestens erreichen müssen. In der Praxis wählen die meisten Bauherren Dreifachverglasung.

  2. Material und Stil wählen

  3. Sicherheit festlegen: Erdgeschoss, Terrassen- und Kellerfenster sind die gefährdeten Stellen. 

  4. Einbau planen: Die Lage im Mauerwerk beeinflusst Dämmung und Optik. Frühzeitig mit Rohbauer und Fensterbauer abstimmen. 

  5. Bestellung rechzeitig vorbereiten. Maßfenster werden individuell gefertigt. Plane den Zeitpunkt so, dass die Fenster nach dem Rohbau eingebaut werden können. 

Sprich schon in der Planungsphase mit uns. Wir stimmen die Fenster gemeinsam mit dir und deinem Planer auf das Haus ab.


Welche Fenster in der Sanierung und im Altbau?

Bei der Sanierung sind die Öffnungen vorgegeben. Sie werden vermessen, die Fenster entstehen auf Maß. Das spricht für einen Hersteller mit eigenem Aufmaß. Beachte:

  • Alte Fenster verlieren Wärme, ziehen, klappern und sind oft schlecht gedämmt. Der Austausch lohnt sich meist früher als man denkt.

  • Dichtere Fenster verändern das Lüftungsverhalten. Wo die alten Fugen „mitgelüftet” haben, muss jetzt bewusst gelüftet werden.

  • Ist die Fassade gedämmt oder wird sie später gedämmt, sollte der Einbauort des Fensters mitgeplant werden, sonst entstehen Wärmebrücken.

  • Für den Austausch gibt es unter Umständen eine staatliche Förderung. 

Welcher Fenstertyp passt zu mir? Die Materialien im Vergleich

Das Rahmenmaterial prägt Optik, Pflegeaufwand, Lebensdauer und Preis. Die vier Materialien im Überblick:

Übersicht der Materialien, Stärken und passenden Einsatzbereiche
Kunststoff Holz Holz-Alu Kunststoff-Alu
Optik schlicht, vielseitig natürlich, warm innen Holz, außen Metall schlank, modern
Pflege sehr gering regelmäßig außen gering, innen regelmäßig gering
Wärme­dämm­ung sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut
Farbe viele Farben / Dekore Lasuren und Lacke innen/außen unabhängig innen/außen unabhängig
Passt zu Neubau, Sanierung, Budget Landhaus, Holzfassade, Altbau Anspruchsvoller Neubau, Altbau moderne Architektur

Auf Mobilgeräten: Tabelle seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen.

Kunststofffenster: der Allrounder

Kunststoffrahmen sind wetterbeständig, einfach zu reinigen und dicht. Sie verziehen sich nicht und bieten ein sehr gutes Verhältnis aus Dämmung und Preis. Der Nachteil: Die Farbe legst du bei der Bestellung fest. Ändert sich das Farbkonzept deines Hauses später, müsstest du die Rahmen ersetzen. Wer dagegen einen Farbton wählt, der lange passt, hat Fenster, die jahrzehntelang kaum Aufmerksamkeit brauchen. 

Holzfenster: natürlich und nachhaltig

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, dämmt gut, bietet guten Schallschutz und gibt dem Raum Wärme. Es passt nicht zu jedem Haus, ist aber an Gebäuden mit Holzfassade oder Landhauscharakter die stimmigste Wahl. Der Preis: Holz braucht regelmäßige Pflege, damit die Oberfläche Regen, Sonne und Frost standhält. Dafür lässt sich die Farbe später leichter ändern.

Holz-Alu-Fenster: innen Holz, außen Aluminium

Die Verbindung aus beiden Welten: Innen siehst du Holz, außen schützt eine Aluminiumschale vor der Witterung. Du brauchst außen kaum Pflege und kannst Innen- und Außenseite farblich unabhängig wählen. Dafür liegt die Investition höher.

Kunststoff-Alu-Fenster: schlank und modern

Ein Kunststoffkern mit Aluminiumschale außen: pflegeleicht, mit modernem, schlankem Auftritt und freier Farbwahl auf der Außenseite. Eine gute Wahl für zeitgenössische Architektur.

Einen Gesamtüberblick über alle Materialien bekommst du auf unserer Seite Fenster kaufen.


Verglasung: Wärme, Schall, Sonne

Das Glas macht den größten Teil der Fensterfläche aus, also entscheidet es auch über einen großen Teil der Leistung. Drei Werte sind wichtig: 

Übersicht der Glaskennwerte
Kennwert Was er bedeutet Worauf du achtest
Ug-Wert (Wärme­durch­gang des Glases) Je niedriger, desto weniger Wärme geht verloren Zweifachverglasung etwa 1,1 W/(m²K), Dreifachverglasung etwa 0,5 bis 0,7 W/(m²K)
Uw-Wert (ganzes Fenster) Glas, Rahmen und Randverbund zusammen. Der Wert für dein Fenster. Vergleiche immer den Uw-Wert, nicht nur den Ug-Wert.
g-Wert (Gesamt­energie­durch­lass) Wie viel Sonnenenergie kommt durch das Glas ins Haus Hoher g-Wert = Gratiswärme im Winter, aber auch mehr Hitze im Sommer.

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Zweifach oder Dreifach? 

Heute wird meist Dreifachverglasung verbaut. Sie dämmt deutlich besser, hält die Scheibeninnenseite wärmer und senkt damit die Gefahr von Kondensat und Zugluft am Fenster. Die höheren Anschaffungskosten gleichen sich über die Heizkosten aus. Bei Altbauten mit schlankem Rahmenprofil oder Denkmalauflagen kann eine Zweifachverglasung die richtige Wahl sein, etwa wenn Optik und Statik es verlangen.

Wie funktioniert Wärmeschutzglas?

Zwischen den Scheiben sitzt eine Edelgasfüllung, die Wärme schlechter leitet als Luft. Eine hauchdünne Metalloxid-Beschichtung auf einer der Scheibenflächen hält die Heizungswärme im Raum, lässt die kurzwellige Sonnenstrahlung aber herein. Am Scheibenrand hält ein Abstandhalter die Scheiben auf Abstand. Eine warme Kante senkt Wärmeverlust und Kondensat am Rand.

Schallschutz

Wohnst du an einer Straße, Bahnlinie oder im Flugkorridor, lohnt sich Schallschutzglas. Der Effekt entsteht durch unterschiedlich dicke Scheiben und Spezialfolien zwischen den Scheiben. Die Wirkung gibst du als Schallschutzklasse vor; wie viel Dämmung du brauchst, hängt vom Außenlärm ab. Wichtig: Auch Rahmen, Dichtungen und Einbau müssen passen, sonst geht der Effekt verloren.

Sonnenschutz im Glas

Große Südfenster können Räume im Sommer aufheizen. Sonnenschutzglas mit niedrigem g-Wert reduziert das, dunkelt aber auch etwas ab. Eine Alternative oder Ergänzung ist ein außenliegender Sonnenschutz.

Weitere Glasoptionen

  • Sicherheitsglas (Verbundsicherheitsglas) gegen Einbruch und Verletzung ist Pflicht in bestimmten Einbausituationen wie bodentiefen Fenstern. 
  • Ornament- und Satinierglas für Bad und Eingangsbereich als Sichtschutz
  • Selbstreinigende Beschichtung für schwer erreichbare Scheiben.

Öffnungsarten, Aufteilung und Bedienung

Wie ein Fenster aufgeht, entscheidet über Lüften, Komfort und Reinigung. Welcher Fenstertyp passt zu welchem Raum?

  • Dreh-Kipp-Fenster: der Standard für Wohnräume. Drehen für Stoßlüften, Kippen für Dauerlüften.

  • Festverglasung: öffnet nicht, dafür maximale Glasfläche und beste Dämmung. Sinnvoll als Lichtquelle neben oder über Öffnungsflügeln.

  • Hebe-Schiebe-Tür: für große Öffnungen zur Terrasse. Spart Platz, fordert aber mehr Planung beim Einbau und bei der Schwelle. 

  • Fenstertür und Balkontür: mit niedriger Schwelle für barrierearmen Zugang.

Rettungswege und Mindestmaße

Schlaf- und Aufenthaltsräume im Obergeschoss brauchen eine Öffnung, die im Notfall als Rettungsweg dient. Die genauen Maße regelt die Landesbauordnung. Lass die Maße vom Planer prüfen, bevor du die Fenster bestellst.

Sprossen, Griffe und Beschläge

Sprossen gliedern das Fenster optisch und passen vor allem zu klassischen Häusern. Griffe und Beschläge nutzt du täglich, daher lohnt es sich, sie bei der Beratung in die Hand zu nehmen. In unseren Ausstellungen in Luhe-Wildenau und Regensburg kannst du Griffe, Beschläge und Profile direkt vergleichen.

Die meisten Einbrecher hebeln Fenster auf. Gelingt das nach wenigen Minuten nicht, suchen sie schnell das Weite.

Sicherheit: Worauf es beim Einbruchschutz ankommt

Die meisten Einbrecher gehen den schnellen Weg. Sie hebeln Fenster und Terrassentüren mit einfachem Werkzeug auf. Gelingt das nicht in wenigen Minuten, geben viele auf. Ein sicheres Fenster hat deshalb drei Eigenschaften:

  1. Umlaufende Verriegelung mit Pilzzapfen: Mehrere Verriegelungspunkte rund um den Flügel verhindern, dass er aufgehebelt werden kann.

  2. Robuste Verglasung: Verbundsicherheitsglas bricht nicht in einem Stück, ein Durchgreifen dauert länger. 

  3. Abschließbarer Griff: Er verhindert, dass ein Täter nach dem Durchbruch der Scheibe einfach den Griff umlegt. 

Widerstandsklassen RC1 und RC3

Geprüfte Einbruchhemmung wird in Widerstandsklassen (RC, Resistance Class) nach DIN EN 1627 angegeben. Für Wohnhäuser wird häufig RC2 empfohlen. Die Klasse gilt für das gesamte Element aus Rahmen, Beschlag, Glas und Einbau. Überlege dir rechtzeitig, wo du Sicherheit brauchst und berücksichtige das am besten gleich bei der Bestellung, nicht erst danach. Nachrüstung ist meist teurer und weniger wirksam. 

Wo ist Sicherheit besonders wichtig?

Erdgeschoss, Keller, Terrassentüren und alles, was von außen leicht erreichbar und schlecht einsehbar ist. Obergeschosse sind weniger gefährdet, aber nicht völlig ausgeschlossen. 


Lage und Größe: Wohin kommt welches Fenster?

Erst wenn Material, Glas und Sicherheit klar sind, geht es um Platzierung und Größe. Sie bestimmt, wie viel Licht und Wärme ins Haus kommen. 

Wohin kommt welches Fenster
Himmels­richtung Sonnen­verlauf Empfehl­ung
Süd Sonne den ganzen Tag, hoch im Sommer, tief im Winter Große Fenster für Wohn- und Essbereich, wenn du solare Wärme nutzen willst. Im Sommer Sonnenschutz einplanen.
West Abendsonne, im Sommer starke Hitze Mittelgroße Fenster, Sonnenschutz wichtig, gut für Terrasse mit Abendsonne
Ost Morgensonne Küche, Schlafzimmer, Frühstücksplatz
Nord Kaum direkte Sonne, gleichmäßiges Licht Kleinere Fenster für Schlafräume, größere für Arbeitszimmer oder Atelier mit gleichmäßigem Licht.

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Faustregeln:

  • Große Glasflächen auf der Südseite bringen im Winter Wärmegewinne, im Sommer aber Überhitzung. Wer die Räume kühl halten will, plant kleinere Fenster oder außenliegenden Sonnenschutz ein. 

  • Als Richtwert für die Belichtung gilt in Wohnräumen ein Fensteranteil von etwa einem Fünftel bis einem Viertel der Raumgrundfläche.

  • Denk an die Möblierung: Brüstungshöhe und Fensterbreite beeinflussen, wo Sofa, Schrank und Schreibtisch stehen können. 

  • Bodentiefe Fenster brauchen je nach Höhe eine Absturzsicherung, bei Verglasungen oft auch ein Sicherheitsglas. 

  • Besondere Formen wie runde oder halbrunde Fenster setzen Akzente, eignen sich aber eher als Ergänzung statt für die Hauptflächen.

Einbau: Warum die beste Planung am Anschluss scheitern kann

Ein gutes Fenster ist nur so gut wie sein Einbau. Typische Schwachstellen sind die Anschlussfuge zwischen Fenster und Mauerwerk und die Fensterbank. Wenn die Fuge nicht dicht ist, entstehen Zugluft, Wärmebrücken und im schlimmsten Fall Feuchteschäden und Schimmel. 

  • Dreifache Abdichtung: innen luftdicht, in der Mitte dämmend, außen schlagregendicht. Das Prinzip dahinter: innen dichter als außen. 

  • Einbauebene: Je weiter das Fenster in die Dämmebene rückt, desto geringer die Wärmebrücke. Bei Altbauten mit Außendämmung wird das Fenster oft nach außen versetzt. 

  • Befestigung und Verklotzung: Das Gewicht des Flügels muss richtig abgetragen werden, sonst klemmt er irgendwann. 

  • Fensterbank innen und außen: Anschluss, Gefälle und Dehnungsfuge gehören zum Fenster. 

Wir bauen die Fenster, die wir fertigen, auch ein. Beratung, Aufmaß, Fertigung und Montage kommen bei uns aus einer Hand, das vermeidet Schnittstellen zwischen Hersteller und Monteur. 


Welche Fensterfarbe passt zu meinem Haus?

Die Farbe entscheidet stark über den Gesamteindruck, und sie ist im Nachhinein am schwierigsten zu ändern. Einige Orientierungen: 

  • Weiß: klassisch, hell, wirkt nie fehl am Platz, passt fast zu jeder Fassade.

  • Anthrazit und Grau: modern und kontrastreich, besonders zu heller Fassade. 

  • Holzdekore: bringen Wärme, passen zu Holzfassaden, Klinker und Landhausstil. 

  • Fassadenfarbe: Fenster im Ton der Fassade wirken ruhig und zurückhaltend. 

Fenster müssen außen und innen nicht dieselbe Farbe haben. Bei Kunststoff-Alu und Holz-Alu wählst du beide Seiten unabhängig. Denk an die Dachziegel, das Garagentor und die Haustür: Sie sollten mit den Fenstern harmonieren. Schau dir Muster bei Tageslicht an, nicht nur im Katalog. 

Alle Farben und Dekore findest du in unserer Farbenvielfalt.


Was du sonst noch wissen musst: Sonnenschutz, Lüften & Förderung

Sonnenschutz

Rollläden, Raffstores oder Außenjalousien halten die Hitze draußen, bevor sie durchs Glas kommt, und sind wirksamer als Vorhänge innen. Wenn du sie von Anfang an einplanst, lassen sie sich unauffällig in die Fassade integrieren. Achte auf Bedienbarkeit (Handkurbel, Motor oder Smart-Home-Anbindung). 

Lüften

Dichte Fenster halten die Wärme, aber auch die Feuchte im Haus. Damit es nicht zu Schimmel kommt, gilt: regelmäßig stoßlüften, mehrmals täglich ein paar Minuten, statt dauerhaft zu kippen. Bei Sanierung kann ein Lüftungskonzept sinnvoll oder, abhängig vom Umfang, vorgeschrieben sein.

Förderung

Für den Austausch alter Fenster kann es staatliche Förderungen geben. Die Bedingungen ändern sich immer wieder mal, deshalb solltest du dich vor der Bestellung informieren. Unser kostenloser Födermittelservice hilft dir dabei.


Checkliste für dein Beratungsgespräch

Themen und benötigte Informationen für die Fensterplanung
Thema Das solltest du wissen oder mitbringen
Baujahr, Stil, Fassade, Fotos, Pläne; Neubau oder Bestand; Dämmung vorhanden oder geplant
Anzahl, Größe, Lage, bisherige Öffnungsart; Problemstellen (Zug, Lärm, Schimmel)
Pflegewunsch, Optik, Budgetrahmen
Wärme-, Schall-, Sonnenschutz; Lärmquellen in der Umgebung
Welche Fenster sind gefährdet? Welche Widerstandsklasse?
Fassadenfarbe, Dach, Haustür, Wunsch innen/außen
Rollladen oder Raffstore; Motor, Steuerung
Denkmalschutz, Gestaltungssatzung, Rettungswege; Zeitplan, Förderung
Aufmaß, Einbau und Entsorgung enthalten? Wer koordiniert?

Auf Mobilgeräten: Tabelle seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen.


Dein nächster Schritt

Du weißt jetzt, worauf es ankommt. Im nächsten Schritt schauen wir gemeinsam auf dein Haus: Wir besprechen Stil, Material und Verglasung, nehmen Maß und zeigen dir Muster in unseren Ausstellungen in Luhe-Wildenau und Regensburg.